Gruson-Gewächshäuser am 2.3.2010 noch bis Ostern geöffnet -
Sanierungsarbeiten beginnen im April 2010
Die Gruson-Gewächshäuser in der Schönebecker Straße 129b bieten noch bis einschließlich Ostermontag die Gelegenheit, bei wohligen Temperaturen unter grünen Blätterdächern zu wandeln und so dem Winter für ein paar Stunden zu entkommen. Die Öffnungszeiten sind täglich – außer montags – von 9.00 bis 17.00 Uhr.
Besonders bunt ist es derzeit im Orchideenhaus. Zahlreiche Bromelien und Orchideen wie der prächtige Venusschuh zeigen ihre Blüten. Im Kakteenhaus kann der aufmerksame Besucher zwischen den Säulenkakteen einen drei Meter großen "Riesenspargel" entdecken – eine Agave treibt einen Blütenstand. Ein einmaliges Ereignis, denn Agaven blühen nur einmal in ihrem Leben und sterben danach ab.
Vom 6. April bis voraussichtlich Ende November dieses Jahres bleiben die Gewächshäuser wegen der im April beginnenden Teilsanierung und dem Neubau des Eingangsgebäudes geschlossen. Mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II werden hier insgesamt rund 2,7 Mio. Euro investiert.
Sehnsucht nach dem Frühling
Wer sehnt sich in den kalten und trüben und viel zu langen Wintermonaten nicht nach wärmeren Gefilden? Bei einem Besuch der Gruson- Gewächshäuser vergisst man schnell das Schmuddelwetter und man kann für einige Stunden in eine exotische Welt abtauchen, ohne dabei auf eine weite Reise gehen zu müssen.
Als ich heute Morgen kurz nach 9 Uhr die Gruson Gewächshäuser betrat, durchflutete bereits das
Sonnenlicht die Glasscheiben der einzelnen Schauhäuser. Um diese Zeit sind hier noch keine
Besucher, und so kann man in aller Seelenruhe das Pflanzenparadies mal wieder bestaunen. Ich zog
meine Jacke aus, denn die Sonne hatte die Häuser bereits sehr aufgeheizt.
Der Rundgang beginnt im kleinen Tropenhaus der uns direkt ins Viktoriahaus führt, in dem zur Zeit nur
Goldfische im Badewannen warmen Wasser ein zu Hause finden. Wo ist die Riesenseerose?
Der Magdeburger Großindustrielle Hermann Gruson hatte den Bürgern seiner Vaterstadt die einzigartige Sammlung von Kakteen, Sukkulenten und anderen exotischen Pflanzen nach seinem Tode zum Geschenk gemacht. Darunter die jedes Jahr nur in einer Nacht blühende "Königin der Nacht", und die Gruppe jener mexikanischen Goldkugelkakteen, die ihm zu Ehren mit dem lateinischen Namen Echinocactus grusonii benannt wurden.
Hier am Schildkötenbecken, dass sich im großen Tropenhaus befindet, saßen die Rot und Gelbwangen-
Schildkröten auf den Steinen und genossen es sichtlicht sich die Sonne auf den Panzer brennen
zu lassen.
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