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Gondwanaland 4.10.2011

Gondwanaland 4.10.2011
Am 30. Juni 2011 eröffnete Europas größte Tropenhalle: Das Gondwanaland im Leipziger Zoo.
Am 1. Juli 2011 wird der Leipziger Zoo um eine Attraktion reicher: die Tropenerlebniswelt Gondwanaland öffnet ihre Tore. Die Riesentropenhalle mit einer Fläche von 16.500 Quadratmetern bietet mit mehr als 17.000 Pflanzen und rund 300 Tieren eine faszinierende Welt für die Besucher. Sie führt zurück in die Urzeit, als die Kontinente Afrika, Südamerika und Teile Asiens noch einen gewaltigen Kontinent bildeten. 16 dieser Boote hat der Zoo Leipzig jetzt zu Wasser gelassen. Vom 1. Juli an sollen sie die Besucher auf einem künstlichen, 400 Meter langen Wasserlauf durch die Tropenwelt unter der neuen Glaskuppel gleiten lassen. Elf Minuten dauert die kleine Tour, gleich hinter dem Anleger im Bambus- und Tropendesign geht es hinein in den künstlichen Vulkan. Hier soll den Gästen ab Juli eine Multimediashow geboten werden, die die Entstehung der Erde und den Urkontinent Gondwanaland erklärt. Hinter dem Vulkan bietet sich den Gästen aus der Bootsperspektive dann eine beeindruckende Tropenlandschaft, Gärtner, Landschaftsgestalter und Kunstfelsenbauer haben ganze Arbeit geleistet.
Für das konstante Klima des empfindlichen Tropenbiotops sorgt ein ausgeklügeltes System mit modernster Klimatechnik, die vor allem auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. "Unser Klimasystem ist das technische Herzstück von Gondwanaland", so Junhold. "Wo immer es geht, nutzen wir natürliche Ressourcen wie die Sonneneinstrahlung, Regenwasser, Wärmerückgewinnung und Wärmespeicher". Besonderer Wert wird auch auf einen ökologischen Wasserkreislauf für jedes der sieben Großwasserbecken gelegt: Die Anlagen zur Reinigung, Klärung und Wiederaufbereitung der Gewässer in Gondwanaland sind an die jeweiligen Lebensbedingungen der Tiere angepasst und sichern damit ein technologisches Ökosystem im Sinne der Nachhaltigkeit.
Der Eingangsbereich der Entdeckungstour führt die Besucher zunächst durch einen Bergbautunnel, der als "Pfad der Evolution" lebende Fossilien wie etwa Pfeilschwanzkrebse in natürlichen Unterwasserlandschaften zeigt. Der Ausgangspunkt für weitere Erkundungen ist ein Pfahlbaudorf mit asiatischer Küche. Von dort kann die Tropenhalle entweder zu Fuß auf schmalen Pfaden durch die dichte Vegetation erkundet, oder mit dem Boot auf dem 390 Meter langen Tropenfluss "Gamanil" durchquert werden. In beiden Fällen können die Besucher die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Ein 90 Meter langer Hängepfad in 12 Metern Höhe führt zwischen Urwaldriesen und Felswänden durch die Tropenhalle und bietet somit eine außergewöhnliche Möglichkeit, auch die in den Baumkronen lebenden Tiere aus nächster Nähe zu beobachten. In jedem Kontinentbereich sorgen außerdem Gräben, Tunnel und Aquarienscheiben für freie Sicht auf die Tierwelt am Boden sowie unter Wasser. Zu den zoologischen Aushängeschildern der Tropenwelt gehört Deutschlands einziger Komodowaran, der heute nur noch auf einigen Inseln Indonesiens zu finden ist. "Als Zoo haben wir die Aufgabe, unsere Besucher für bedrohte Arten und Ökosysteme zu sensibilisieren", erklärt Zoodirektor Jörg Junhold.
Nach mehr als drei Jahren Bauzeit ist das größte Bauprojekt des Leipziger Zoos für Besucher freigegeben. Die 1,65 Hektar umfassende Halle der Erlebniswelt "Gondwanaland" beherbergt rund 300 Tiere und 17.000 Pflanzenarten aus den Regenwäldern dreier Kontinente und ist mit modernster Ökotechnik ausgestattet. Damit setzt der Zoo in Leipzig einen Meilenstein auf dem Weg in die Zukunft.
Europas größte Tropenhalle: Gondwanaland im Leipziger Zoo|Zoo Leipzig
Seit dem ersten Juli ist die größte Tropenhalle Europas im Leipziger Zoo für die Öffentlichkeit freigegeben und bietet Erwachsenen als auch Kindern eine einmalige Tropenwelt mitten in Leipzig. Die 16.500 Quadratmeter große Halle ist nach dem erdgeschichtlichen Urkontinent "Gondwana" benannt und soll Besuchern einen Eindruck von der ursprünglichen Einheit Asiens, Afrikas, Australiens und Südamerikas vor über 150 Millionen Jahren vermitteln. Das Biotop beherbergt etwa 17.000 Pflanzenarten und rund 300 zum Teil vom Aussterben bedrohte Tiere, wobei auf Käfighaltung bewusst verzichtet wird. Auch die Anforderung der Anlage an modernst Klimatechnik wurden erfüllt: "Die moderne Architektur und die Umweltbewusste Klimatechnik des Gondwanalandes sind bemerkenswert. Sie zeigen: Der Zoo Leipzig ist auf dem richtigen Weg in die Zukunft", lobt Stanislaw Tillich, Ministerpräsident von Sachsen, die nun fertiggestellte Attraktion.
28 Grad, 80 Prozent Luftfeuchtigkeit, in der Mitte ein Fluss für die ferngesteuerte Bootstour. Hängebrücken mit Blick auf Grotten und Lianen, 500 Sorten tropischer Pflanzen. Der Sprühnebel stiebt aus verborgenen Düsen, Urwaldgeräusche aus Lautsprechern in der schwülen Luft. Nicht nur das Tamadua-Faultier hat solvente Paten: Mercedes, Sparda, Golfclub. Riesenotter tollen am Schlangenfluss, Krokodile schichten sich am Ufer. Der schwarze, hoch giftige Komodowaran löst sich kurz aus seiner Starre. Ein Heim für 40 teils bedrohte Tierarten unterm Kunststoffhimmel. Afrika, Asien und Südamerika auf Erdwärmespeicher. Eine fast perfekte Illusion ohne sichtbare Barrieren, ein Hauch Disneyland neben Kleingärten an der Parthe, geöffnet seit Juli 2011. Der neue Hit des Touristenmagneten Leipziger Zoo.
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